Wakesurfing in Österreich

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In kurz: Das erste Mal Wakesurfen hinter einem Mastercraft-Motorboot in Fetzys World bei Linz am Salmsee war eine actionreiche und tolle Erfahrung. Übernachtet haben wir auf einem idyllischen Campingplatz in Feldkirchen von welchem wir fußläufig mehrere türkisfarbene Seen und die Wakeboardanlage „JETLAKE“ (www.jetlake.com/) erreichen konnten. Insbesondere in der Nebensaison ist der Trip sehr zu empfehlen.

Unser erster längerer Camping Trip dieses Jahr ging nach Österreich. Hier stand für uns Wakesurfing auf dem Programm. Ziel war Fetzys World, eine Wakesurf- und Wakeboard Schule am Salmsee in der Nähe von Linz. Kleiner Exkurs zum Thema Wakesurfen: Beim Wakesurfen wird man auf einem Surfbrett erst mit einem Seil hinter einem Motorboot hergezogen und kann dann die Welle hinter diesem surfen (theoretisch 🙂 ). Wenn man es wie ich das erste Mal macht, wird man das Seil vermutlich noch nicht loslassen können. Aber auch mit dem Seil in der Hand hat es super viel Spaß gemacht!

Von Fetzy haben wir den Tipp für einen nahegelegenen Campingplatz in Feldkirchen bekommen. Dieser ist mit dem Auto ca. 20 Min von Linz entfernt und liegt direkt an einer Seenplatte aus 6 zusammenhängenden Seen. Der Campingplatz ist wirklich toll, er ist klein und gemütlich. Ein weiterer Pluspunkt: das Waschhaus ist modern und sauber. Das Highlight ist aber ganz klar der kurze Fußweg zu den Seen. Hier kann man ungestört im türkisen Wasser baden oder einfach von der Wiese aus den Blick genießen. Wie sich herausgestellt hat, fängt die Hauptsaison in der Region Linz erst im Juni an, sodass der Campingplatz recht leer war und wir uns einen Eckplatz, direkt am Feldrand aussuchen konnten. Zu dem Campingplatz gehört auch eine kleine Gastronomie, wo es je nach Saison frischen Apfelmost und leckere Brotzeiten gibt. Außerdem kann man Brötchen für den Morgen bestellen. Für die Nacht haben wir mit unserem VW Bus 22 Euro gezahlt (ohne Strom). Warmwasser ist hier inklusive.

Am nächsten Tag sind wir zu der ca. 4 km entfernten Wasserski-Anlage „JETLAKE“ gelaufen und waren hier wakeboarden. Die Anlage wirkt gepflegt. Einzige Schwierigkeit für mich als Anfänger ist, dass es eine vier-Mast-Anlage ist. Somit sind die Kurven noch recht schwer zu fahren (alle ca. 90 Grad). Aber: Übung macht den Meister. Einziges Manko ist, dass der Fußweg zurück zum Start über eine Kiesgrube führt (ggf. nur temporär). Wir hatten Glück, dass es nicht so voll war, sodass mir die netten Jungs der Wakeboardanlage noch Tipps für den Start und die Kurven geben konnten.
Natürlich durfte auch ein Ausflug nach Linz bei unserem Trip nicht fehlen. Die Stadt ist urgemütlich und entspannt und auf jeden Fall einen Ausflug wert. Auf dem großen Platz in der Altstadt mit den imposanten Gebäuden und den Eiscafés kam bei uns definitiv Urlaubsstimmung auf. Nette Cafés gibt es in Linz eine Menge, wir haben auf Foursquare vertraut und waren im Café „die Gerberei“.
Der Cappucino und der selbst gebackene Kuchen waren sehr lecker.

  

   

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