Natur pur – Urlaub in Österreich

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In kurz: „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute ist so nah?“ Dieses Zitat ist zwar schon ein wenig abgedroschen, aber es ist so wahr. Ich bin ein riesiger Österreich-Fan und möchte euch in diesem Beitrag wunderschöne Wanderwege und zwei besondere Campingplätze in Galtür und Mayrhofen vorstellen. Die Landschaft dort kann es durchaus mit Neuseeland aufnehmen.
Dieser Beitrag enthält nicht beauftragte, unbezahlte Werbung.

Seitdem ich einen Bulli habe, bin ich immer hin und her gerissen zwischen Fernreise und Campingurlaub in Europa. Einerseits will ich ich gerne neue Länder kennenlernen auf der anderen Seite will ich den Bulli ja auch ausnutzen. Letzten Sommer haben wir uns zugunsten des Bullis für  Österreich entschieden. Unser erstes Ziel war Sankt Anton. Hier haben wir die „Alpenrosen  Weg“ – Wanderung gemacht. Da wir uns am ersten Tag nicht gleich verausgaben wollten, sind wir mit der Rendlbahn zur Bergstation gefahren (Achtung: die Bahn fährt im Sommer nur Mi und Do). Trotz Auffahrt dauert die Wanderung noch etwa 5 Stunden und der Abstieg der ca. 950 Höhenmeter umfasst, hat es in sich.

Die Wanderung hat mir besonders gut gefallen, weil sie sehr abwechslungsreich ist. Sie führt vorbei an Kuhweiden, einem kleinen Aussichtsplatz mit  Holzbänken die zum Pausieren einladen und einen atemberaubenden Blick über die Berge bieten, einem Wasserfall und einer Weide mit Wild-Ponys. Der Weg führt tatsächlich genau über diese Weide und die Ponys sind sehr lieb und zutraulich, sodass man sie sogar streicheln kann. Einfach wunderschön!

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Nach der Wanderung sind wir mit dem Auto ins knapp eine Stunde entfernte Galtür gefahren, wo wir übernachten wollten. 

Der Campingplatz, den wir hier gefunden haben, war ein wirklicher Glücksgriff. Der Platz liegt direkt am Zeinissee – 1820 m.ü.M. – weit oberhalb der Waldgrenze, eingebettet in die wunderschöne Landschaft der Silvretta- und Ferwallgruppe. Der See, mit der kleinen Insel in der Mitte, sieht fast aus wie gemalt. Der Platz ist sehr überschaubar und ruhig und bietet gerade mal 30 Wohnmobilen Platz (es empfiehlt sich also vorher zu reservieren). Der Stellplatz kostet für zwei Personen im Wohnmobil 28 EUR plus 2,50 Kurtaxe pro Person und Strom je nach Verbrauch. Zu dem Campingplatz gehört auch ein recht großes Restaurant. Das Essen war in Ordnung, hat uns aber nicht umgehauen.Am Ende der Weide ist eine urige Berghütte auf der man sich stärken kann. Wir können die Baked Potato und die Kaspressknödelsuppe sehr empfehlen. Der Abstieg führt dann über grüne Wiesen und durch ein längeres Waldstück wieder ins Tal.

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Etwa 200 m vom Campingplatz entfernt liegt ein Stausee, den man in ca. 2 Stunden umwandern kann. Ich konnte den Blick fast gar nicht von dem türkisblauen, klaren Wasser des Stausees abwenden und auch die Staumauer ist beeindruckend.

Unsere nächste Station war Mayrhofen im Zillertal, einem der Lieblingsorte in Österreich von meinem Freund. Ich war bis dahin nur im Winter dort und war gespannt, was der Ort im Sommer zu bieten hat. Wie ich gemerkt habe, ist das eine ganze Menge!

Geschlafen haben wir auf dem Camingplatz Alpenparadies Zillertal. Die schönsten Plätze liegen am Berghang auf den angelegten Terrassen. Wir haben uns einen Platz auf der obersten Terrasse ausgesucht. Im September war hier erfreulicherweise (für uns :-)) nicht mehr viel los, da Nebensaison war, und wir hatten viel Platz für uns. Pro Nacht haben wir 26 Euro gezahlt. Auch hier wird der Strom nach Verbrauch abgerechnet.

Natürlich haben wir wieder eine Wanderung unternommen. Wir sind mit dem Auto zum Stausee Stillup gefahren (Parkplatz Stillup Stausee, Stillup 945, 6290 Mayrhofen, Österreich) und von dort aus ca. 4 km Kilometer bis zur Hütte Stillupperhaus gewandert. Der Weg geht ein gutes Stück an dem schönen Stausee entlang, führt dann durch einen Wald und zum Schluss an Kuhweisen vorbei, bis man die Hütte erreicht. Hier haben wir pausiert und eine Kleinigkeit gegessen, bevor wir uns wieder auf den Rückweg gemacht haben.

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Am zweiten Tag haben haben wir eine Mountainbike-Tour unternommen. Während mein Freund sein Mountainbike selbst mit dabei hatte, habe ich mir ein e-Bike im Intersport an der Talstation der Penkenbahn gemietet. Dies hat 35  Eur für den Tag gekostet. Natürlich kann man hier auch gleich einen Helm mit mieten.

Für die Tour sind wir mit der Gondel erstmal bis zur Mittelstation gefahren und dann mit den Fahrrädern bis an die Spitze geradelt. Ich muss sagen, dass ich ganz froh war, dass ich das e-Bike hatte. Nachdem wir uns auf dem Gipfel in einer Hütte gestärkt hatten, ging es den gesamten Berg wieder runter. Die Strecke habe ich leider nicht mehr im Kopf, wir hatten die Tour aber von dem netten Verkäufer im Sportcheck empfohlen bekommen. Eine Übersicht über verschiedene Mountainbike-Strecken rund um Mayrhofen findest du auch hier

Zu guter Letzt haben wir auch eine Canyoning Tour unternommen. Diese haben wir über den Anbieter Actionclub Zillertour gebucht („Canyoning Level 2“).

Die ca. 2,5 Stündige Tour durch die Zemmschlucht beinhaltet kleinere und größere Sprünge in Wasserbecken, und aufregende Passagen zum Abseilen. Die Kulisse ist wirklich beeindruckend. Ich finde die Tour ist sowohl für Anfänger als auch Fortgeschrittene geeignet, da es immer wieder Auswahlmöglichkeiten zum Springen oder Abseilen gibt.

Ich hoffe, ich habe dir ein bisschen Lust auf einen Campingurlaub in Österreich gemacht. Solltest du Fragen haben so schreibe mir gerne eine Email.

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